4 Temperamente, oder doch mehr?

Jeder Mensch hat ein Grundtemperament – eine Grundkonstitution: schlicht und einfach ererbt – genauso wie das Geschlecht und den Genpool.

Die vier Grund-Temperamente lassen sich recht einfach an einem simplen Szenario verdeutlichen: Stelle dir mal vor du bist auf einer Wanderung und ein Zaun versperrt dir plötzlich deinen Weg…

  • Der Sanguiniker wird heiter in seiner unbetrübten Art über den Zaun hinweg hüpfen …und evtl. noch ein Liedchen pfeifen.
  • Der Choleriker wird – weil ihm dieses unerwartete Hinderniss unnötig Zeit raubt – in Rage geraten und womöglich versuchen den Zaun, mit einem Kraftakt, aus dem Weg zu räumen.
  • Der Phlegmatiker geht Konflikten mit unnötig großem Aufwand meist aus dem Weg. Er wird einen großen Bogen um den Zaun herummachen und einen Umweg in Kauf nehmen.
  • Der Melancholiker wird beim Anblick des Zauns seine Reise in Frage stellen. Er setzt sich nieder und lehnt sich traurig an den Zaun – um nachzudenken und seine Reise zu reflektieren.

Und? Wie wäre deine – aller erste intuitive – Reaktion?

Findest du dich in einer dieser möglichen Reaktionen? Mit welcher Beschreibung der Situation kannst du dich am ehesten identifizieren? Ich bin mir sicher, ganz spontan hast du eine Tendenz. Möglicherweise nicht zu 100%. Doch wie gesagt, das ist ja nur ein simples Szenario. Und, was du nicht vergessen darfst, es ist ja auch abhängig ob dir der Zaun – morgens – mittags oder abends den Weg versperrt. Auch ob du gerade hungrig bist oder schon müde von der langen Wanderung. Es gibt sehr viele Faktoren die deine Reaktion beeinflussen.

Und genau diesen Grundgedanken hat auch die TEM.

Sie betrachtet den Menschen mit seinem Grundtemperament niemals isoliert, sondern eben immer auch mit der Betrachtung der momentanen Situation: Jahreszeit, Klima, Lebensphase, Einflüsse der Kindheit, Lebensumstände, Lebensführung, Ernährung, Krankheiten und deren Therapien, Lebensalter, strukturelle Veränderungen uvm. haben einen enormen Einfluss auf das Grundtemperament. All diese Umstände werden immer mit ins Boot geholt – sie prägen den erworbenen Teil der Konstitution – denn in der Reinform kommt das Grundtemperament nicht vor.

Und nun? Kennst du dein Grundtemperament? Wie geht’s dir mit zaunähnlichen Situationen? Den täglichen Herausforderungen? Was beeinflusst dich?

Temperamentvolle Grüße. Schön, dass Du da bist!

Michi

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2 Antworten auf „4 Temperamente, oder doch mehr?“

  1. Deine Blogs sind echt der Wahnsinn!!!!
    So viel Wissenswertes und super tolle Tipps!
    Also, jetzt wo ich in Gmunden auf Urlaub bin und das Wetter alle Stücke spielt, sehe ich mich als Sanguiniker, echt! Ich finde alle Wetterlagen herrlich. Ein kleines Beispiel: am Dienstag hat es geschüttet und ich habe mich gefreut, dass es so viel Treibholz angeschwemmt hat uns mir der Regen so was von “Wurscht” war. Ansonsten finde ich mich in allen Temperamenten wieder, mal mehr, mal weniger.
    Freue mich auf den nächsten Blog!!!

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