Was blubbert da …

ja es blubbert und zischt gerade richtig viel in meiner Küche. Fenchel, Kraut, Zwiebeln, Kohlsprossen, Paprika, Tomaten, Senf, Knoblauch, rote Rüben Karotten, Radieschen, …. werden veredelt. Gemüse aufwerten, noch besser machen? JA! Das geht. und wie!

Fermentieren ist das Zauberwort. Milchsäuregärung ist was feines, und dabei so natürlich und einfach. Warum ich gerade jetzt so den Fokus drauf habe. Ja eigentlich mache ich es immer wieder. Richtig Feuer gefangen habe ich 2016, damals war ich sogar im ORF zu sehen. WAU, war das eine spannendes Erlebnis. 2018 hab ich meine Diplomarbeit zur Ernährungsexpertin der TEM dazu verfasst – Blubbern für die Lebensgeister, war der Titel und jetzt – ja jetzt ist es der Titel für mein nächstes Buch. Ich bin so unfassbar glücklich und aufgeregt. Im Herbst wird es erscheinen und davor wartet noch jede Menge “blubber” um es zu finalisieren.

Daher schneide, drücke, quetsche und salze ich was möglich ist – um alles gut aufzubereiten.

Worum geht es mir in dem neuen Buch? Blubbern für die Lebensgeister

Sabine Thöne – die unschlagbare Lektorin des Ennsthaler Verlages hat es so wunderbar zusammengefasst.

Im neuen Buch geht es ums Eingemachte: Durch Zufall ist sie 2016 auf das wilde Fermentieren von Gemüse gestoßen. Die anfänglichen Zweifel wichen schnell der Begeisterung. Ihr Buch entspricht einem Basiskurs fürs Fermentieren und bietet zugleich viel Wissenswertes, wie verschiedene Techniken der Nahrungskonservierung über die Jahrhunderte, Zubehör und Hoppalas. Im Mittelpunkt steht der gesundheitliche Aspekt, stets vor dem Hintergrund der TEM (Traditionelle Europäische Medizin). Wie funktioniert die Verdauung aus Sicht der TEM? Was versteht man unter den Lebensgeistern? Was ist ein Mikrobiom und warum soll man gerade bei Histaminunverträglichkeit Sauerkraut essen? Fermentierte Lebensmittel wirken sich dank Milchsäurebakterien (Probiotika) positiv auf die Darmgesundheit und unsere gesamte Lebensenergie aus. Warum wir es im Einmachglas fröhlich blubbern lassen sollen, veranschaulicht die Autorin anhand von fünfzig Rezepten für pikante Köstlichkeiten. Fermentieren als Gewinn für die Gesundheit und Genuss auf dem Teller.

… und hier schon ein Ausblick auf das Cover.

Wie findest du es? schreib es mir doch in die Kommentare? Würdest du es kaufen? Was wünscht du dir? Was soll enthalten sein? Welche Themen interessieren dich dazu speziell? Noch ist vieles möglich … du kannst es aktiv mitgstalten.

Als kleines Dankeschön – hier eines der Rezepte für dich

Gewürzzwiebeln

Zutaten für 1 L Glas: 400 g Zwiebeln, 4-5 Stängel Rosmarin oder andere Kräuter, 2-3 Bockshornkleesamen, 1 TL Senfkörner, 1 Sternanis, 2-3 Pfefferkörner, 1-2  Scheiben Kurkuma oder 1 Msp. Kurkumapulver, 1-2 Scheiben Ingwer
Salzlake: 15 g Salz in 500 ml lauwarmem Wasser auflösen.

Glas gründlich reinigen und Gummidichtung anbringen. Zwiebeln schälen und in ca. 5-7 mm breite Scheiben schneiden. Zuerst die Kräuter und Gewürze in das Bügelglas einlegen, dann die Zwiebelscheiben darauflegen.

Mit Salzlake begießen, mit einem Gewicht beschweren und verschließen. Glas mit einem Geschirrtuch zudecken und auf einen Teller stellen. Nach 7-10 Tagen verkosten und je nach Geschmack entweder die Fermentation stoppen oder noch ein paar Tage weiter fermentieren lassen.

Zwiebeln können durchaus auch lange – mehrere Monate – fermentiert werden, da sie eine feste Struktur haben.

Und … wie de Gewürzzwiebeln genossen werden können, dazu gibt es natürlich auch Rezepte im Buch …

Warum ich Fermente so grandios finde?

Fermentierung ist Slow-Food pur. Es ist schnell angesetzt, aber es benötigt Zeit zu reifen. Die Zeit des Gärens und bis sich der richtige Geschmack einstellt kann Wochen dauern, aber das bewältigt es ganz alleine ohne weiteres Zutun. Letztlich sind Fermente aber Fast-Food. Wenn es schnell gehen muss und du keine Zeit zum Einkaufen von frischem Gemüse findest, ist ein Glas schnell geöffnet und eine wunderbar frische Ergänzung zu einer Mahlzeit. … ja und gesund noch dazu.

Temperamentvolle Grüße. Schön, dass Du da bist!

Michi

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4 Antworten auf „Was blubbert da …“

  1. Juhuuu!!!! Ich freu mich schon sooo darauf. Wenn jemand richtig gut fermentieren kann, dann ist es Michi! Ich kenne schon einige geniale Kreationen von ihr, darum darf ich sie auch liebevoll die Milchsaure Michi nennen. 😄 Schon als ich ihre Diplomarbeit gelesen habe konnte ich mich nicht mehr losreißen. Zum Glück habe ich auch immer Sauerkraut oder ähnliches zuhause, denn der Gusto alleine beim Lesen wurde so groß, dass ich mir schnell ein paar Happen Sauerkraut gönnen musste. Wurscht was das Buch kosten wird. Ich verrate euch: Es ist jeden Cent wert!
    In kulinarischer Vorfreude
    Elisabeth

    1. Hallo Gabriele, wenn man gleich Zucker zugibt, dann entsteht meist Alkohol. Besser ist es, das Gemüse erst zu fermentieren und danach mit etwas Zucker oder Honig zu verfeinern. lg Michi

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